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The
Absentees is a series of 5 photograph-collages of architectural spaces
in Berlin. Each photograph is associated with a fictional short story. Berlin 2008-2010
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Bahnhof Messe Nord/ICC [deu]
Messe Nord/ICC ist eine U-Bahnstation in unmittelbarer Nähe des Internationalen Congress Centrums in Berlin. Diese Station gehört zur Berliner Ringbahn, die Strecke umrundet in der Form eines Hundekopfes das Stadtzentrum. Einige nennen sie so, die Hundekopf. Das ist eine Seite der Wirklichkeit. Auf einer anderen Seite der Wirklichkeit ist die Station Messe Nord ein Zugang zu Wegen, welche die lebenden und die toten Wesen miteinander verbinden. Die “Hundekopf” hat diese zweifache Wirklichkeit, ohne noch weitere auszuschließen, sie ist ein Transportkreislauf der die Stadt umschließt und eine Brücke zwischen der Welt der Toten und der Welt der Lebenden. In beiden Wirklichkeiten tragen die Stationen die gleichen Namen. Mit dem Unterschied, dass es auf einer dieser Fahrstrecken Orte gibt, an denen die Halb-Lebenden-Toten oder die Halb-Toten-Lebenden Prüfungen ablegen.
Je nach dem, wie sie diese Prüfungen bewältigen, wird festgelegt wie ihr endgültiger Todes Zustand aussehen wird. Es gibt vier verschiedenen Todes Zustände: Wasserleiche, Versteinerte Knochen, Treibsand aus Asche und Weiße Brise. Die Weiße Brise ist der höchste Grad der Unkörperlichkeit und der höchste Grad des Bewusstseins aller Wirklichkeiten. Man sagt es gelingt nur den wirbellosen Wesen, den Vögeln und jenen die in ihren Träumen geflogen sind auf diese Art zu verschwinden. Die meisten Wirbeltiere schaffen es Treibsand aus Asche zu werden. Mit Ausnahme der Menschen, ihnen gelingt es fast nie zu verschwinden, alles heimsuchend mit diesem stinkenden Geruch nach Wasserleiche oder die Erde infizierend mit ihren Versteinerten Knochen.
All dies erfährt
man nach und nach wenn man eine Weile auf der “Hundekopf” unterwegs
ist. Damit meine ich, dass man diese Art von Dingen in beiden Wirklichkeiten
lernt. Von Station zu Station fahrend verspürt man, wenn auch nur geringfügig,
das nebeneinander Bestehen der beiden Welten. Als ich noch ein Lebendes-Lebendes-Wesen
war, ging ich mit Freunden durch die Station am Treptower Park und es schien
mir, als sähe ich eine Gruppe von Straußen, die einer hinter dem
anderen dort entlang gingen und mit den rosafarbenen Kacheln verschwammen.
Zuerst dachte ich es sei der Schlafmangel. Ich hatte eine schlechte Nacht
verbracht. Ich hatte von einer Stadt geträumt die bombardiert wurde und
von einigen Kindern die sich einen Spaß daraus machten mich in die runden
Scheinwerferlichter zu zerren und mich so zu einer leichten Beute der Bomber
zu machen. Dieses Bild war mir im Unterbewusstsein zurückgeblieben wie
ein schlechter Geruch, als ich vor mir die geisterhaften Strauße
auftauchen sah.
Die zentrale Halle der Station Messe Nord, die in der Sphäre der Lebenden zwei U-Bahnlinien mit der Haltestelle des Hochgeschwindigkeitszugs verbindet, ist in der Sphäre der Grade-Verstorbenen-Wesen der Zutritt zu den jeweiligen Übergangszuständen zwischen einer Welt und der anderen. Das bedeutet, die “Hundekopf” Ringbahn vollzieht sich in zwei Richtungen. Die erste erreicht man durch den Tunnel der mit der Linie S41 verbindet und der dem Uhrzeigersinn in jeder der beiden Realitäten entgegen läuft, mit dem Unterschied, dass er für die gerade Verstorbenen die Fahrstrecke der Prüfung der Uralten Erinnerung ist.
Einmal die Strecke der Uralten Erinnerung absolviert, wobei es nicht nötig ist die Ungeschicklichkeit der menschlichen Wesen bei deren Ablegung zu beschreiben, gelangt man zur Linie S42 deren Fahrstrecke dem Uhrzeigersinn folgt und auf deren Stationen sich der Endgültige-Todeszustand entscheidet. Diese Strecke hat die Stationen im umgekehrten Sinn, 180° gedreht. Dieser Weg ist möglich, weil man auf der Länge der aufsteigenden Strecke den Grad von Schwerelosigkeit der Fast-Toten erlangt hat, der notwendig ist, um im umgekehrten Sinn fortzufahren. Ich habe schon einige absteigende Stationen auf der S42 hinter mir. Als alter Fast-Toter-Hund der ich bin, hilft mir die Schwerelosigkeit enorm. Zum Beispiel reicht es aus, mir nur vorzustellen wohin ich mich bewegen möchte und schon befinde ich mich an diesem Ort, ohne die Notwendigkeit auch nur einer einzigen Bewegung. Die Schwerelosigkeit erlaubt auch sich in zwei Richtungen zur gleichen Zeit zu bewegen, ich muss es nur denken.
Es gibt Fliegende-Wesen denen es gelingt sich in 15 Richtungen zur gleichen Zeit zu bewegen. Aus diesem Grund hatte ich in der Station von Gesundbrunnen ernsthafte Probleme eine Unterhaltung mit einem etwas tölpelhaftem Raben fort zu setzten. Denn ich bin, selbst wenn schwerelos, ein 12 Jahre alter Setter und konnte einem derart außer sich geratenem Raben gedanklich nicht folgen. Der Rabe war etwas nervös, denn die Bewohner einer ganzen Bienenwabe vollzogen die Fahrstrecke gemeinsam. Wir hatten eine Diskussion darüber, ob jede Biene die Strecke alleine zu bewältigen habe, wie der Rabe meinte, oder als Schwarm, was sie schließlich immer gewesen sind und mir das Natürlichste erschien. Der Rabe brachte dagegen hervor, dass auch er sein ganzes Leben mit einer großen Gruppe Raben verbracht habe und es ihnen dennoch nicht erlaubt sei, die Fahrstrecke gemeinsam zurückzulegen. Außerdem erledigte der Bienenschwarm die Strecke der Uralten-Erinnerung mit einem Flügelschlag.
Ich ließ den Raben, der fortfuhr in fünf verschiede Richtungen wütend zu sein, zurück und bewegte mich mit ruhigen Gedanken bis zur nächsten Station für eine Untersuchung des Toten-Herzen. Diese Station ist einer der Geisterhaltestellen der Linie, wo nie ein Zug hält und uns die Lebenden-Lebenden, die uns zu sehen glauben, mit Neugier durch die Fenster betrachten wenn ihre Züge in der Ferne die Station passieren. Ich muss gestehen, diese Haltestelle war meine Lieblingsstation wenn ich Sonntags mit meinem Freund in den Grunewald fuhr. Es war herrlich diese seltsamen, eines durch das andere schimmernden Wesen zu erahnen, die dort von den Decken hingen. Jetzt wo ich eines von ihnen bin beschleunigt die Nostalgie das Messgerät der Maschine für den Test des Toten-Herzen. Ich muss mich besser vorbereiten und den Test ein anderes Mal wiederholen. Oder schlafen. Vielleicht sind es ja nur Wahnvorstellungen im Kopf eines alten Hundes.
Übersetzung: Nik Pitton
Bahnhof Messe Nord/ICC [esp]
Messe Nord/ICC es una estación de tren metropolitano en las inmediaciones del Centro de Congresos Internacional de Berlín. Esta estación pertenece a la Berliner Ringbahn, la línea que rodea el centro de la ciudad dibujando un anillo en forma de cabeza de perro. Algunos la llaman así, die Hundekopf. Esto es una descripción de una parte de la realidad. Otro aspecto de la realidad es que la estación Messe Nord es el acceso a una de las vías de tránsito entre los seres vivos y los seres muertos.
La “Hundekopf” tiene esta doble realidad, sin excluir que haya otras, es un circuito de transporte que rodea la ciudad y es un puente entre el mundo de los muertos y el de los vivos. En ambas realidades las estaciones tienen los mismos nombres. Con la diferencia que en uno de los circuitos las estaciones son zonas de pruebas por las cuales los medio vivos-muertos o medio muertos-vivos, según vayan superando esas pruebas, definen cual será el estado de muerto final. Los distintos estados de muerto son cuatro: Cadáver de Agua, Huesos Petrificados, Cenizas Movedizas y Brisa Blanca. La Brisa Blanca es el más alto grado de inmaterialidad y de conciencia de todas las realidades. Se dice que sólo los seres invertebrados, los pájaros y aquellos que han volado en sueños consiguen desaparecer de esta forma. La mayor parte de animales vertebrados llegan a ser Cenizas Movedizas. Excepto los seres humanos que a penas llegan nunca a desaparecer, invadiéndolo todo con ese apestoso olor a Cadáver de Agua o infectando la tierra con sus Huesos Petrificados.
Pero todo esto uno lo va sabiendo cuando lleva algún tiempo circulando por la “Hundekopf”. Me refiero que en cualquiera de las dos realidades uno aprende este tipo de cosas.Circulando de estación en estación se puede percibir levemente la existencia paralela de los dos mundos. Siendo todavía un ser vivo-vivo, íbamos con mi amigo por la estación de Treptower Park y me pareció ver un grupo de avestruces que caminaban una detrás de la otra difuminándose con las baldosas rosáceas de la estación. Primero pensé que era efecto de la falta sueño. Había pasado mala noche. Había soñado con una ciudad que era bombardeada y a mí me perseguían unos niños que jugaban a meterme en los círculos luminosos de los focos convirtiéndome en presa fácil de las bombaderos. Esta imagen persistía en mi subconsciente como un mal olor cuando se aparecieron las avestruces fantasmas.
El hall central de la estación Messe Nord que a nivel de los vivos conecta las dos líneas del tren metropolitano y el tren de alta velocidad, a nivel de los seres recién-muertos es el lugar de acceso a los dos estados de transición entre un mundo y el otro. Es decir, que el circuito de la “Hundekopf” se realiza en dos sentidos. Al primero se accede por el túnel que conecta con la línea S41 y va en sentido contrario a las agujas del reloj en ambas formas de realidad, con la diferencia que para los recién-muertos es el circuito de las pruebas de Memoria Ancestral.
Una vez hecho el circuito de la Memoria Ancestral, al que no es necesario explicar la torpeza de los seres-humanos en superarlas, se accede a la línea S42 y se inicia el circuito en en el sentido de las agujas del reloj y en sus estaciones se decide el tipo de muerto-final. Este circuito tiene las estaciones en sentido inverso, girado 180†. Este recorrido es posible porque en el circuito ascendente se ha adquirido el grado de ingravidez de los casi-muertos necesario para seguir en sentido inverso. Yo llevo recorridas unas pocas estaciones descendentes en la S42. Como perro viejo casi-muerto que soy, la ingravidez me ayuda enormemente. Por ejemplo, sólo con pensar a donde quiero moverme ya me encuentro en ese lugar sin necesidad de ningún movimiento. La ingravidez también permite moverse en dos direcciones al mismo tiempo ya que sólo debo pensarlo. Hay seres-voladores que llegan a moverse en 15 direcciones al mismo tiempo. En la estación de Gesundbrunnen tuve serios problemas para mantener una conversación con un cuervo algo atolondrado y yo, aunque ingrávido, soy un viejo Setter de 12 años y no podía seguir mentalmente a un cuervo fuera de sí. El cuervo estaba muy inquieto porque un panal de abejas realizaban el recorrido juntas. Manteníamos la discusión sobre si debían hacerlo cada una por separado, según creía el cuervo, o como panal, cosa que lo habían sido siempre y a mí me parecía lo más natural. El cuervo defendía que él también había permanecido toda su vida con un grupo numeroso de cuervos y que no les permitían hacer el recorrido juntos. Además de esta manera el panal de abejas realizaban el recorrido de la Memoria Ancestral en un golpe de ala.
Yo dejé al cuervo que siguiera furioso en cinco direcciones diferentes y yo me dirigí mentalmente tranquilo a la siguiente estación para una prueba de Corazón Muerto. Esta estación es una de las estaciones fantasmas de la línea en que nunca para ningún tren y los vivos-vivos que creen vernos, nos miran con curiosidad desde las ventanillas al pasar de largo por la estación. Debo decir que en los viajes que hice con mi amigo los domingos al Grunewald, ésta era mi estación favorita. Era magnífico entrever todos esos extraños seres colgados del techo, difuminándose unos sobre los otros sin poder distinguir bien sus formas. Ahora que soy uno de ellos la nostalgia acelera el medidor de la máquina para el test de Corazón Muerto. Debo prepararme mejor y repetirla en otro momento. O dormir. Quizás son sólo delirios en la cabeza de un perro viejo.